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Steuereinnahmen

vom 04. Dezember 2018 Übersicht

Niedersachsenpark bringt die Region nach vorne

Jährlich fließen über 2 Mio. Euro in die kommunalen Haushalte

Der Niedersachsenpark bringt die Region nach vorne. Dieses Ergebnis stellten die Bürgermeister der vier Gesellschafter-Kommunen und Niedersachsenpark-Geschäftsführer Uwe Schumacher jetzt bei einem Pressegespräch im Niedersachsenpark vor. Unter Anderem wurde eine Wirkungsmessung vom Büro ExperConsult durchgeführt. Demnach haben Investitionen von Unternehmen im Niedersachsenpark und entsprechende Aufträge an heimische Betriebe in den vergangenen Jahren insgesamt 19 Millionen Euro an direkten und indirekten Steuereinnahmen in die kommunalen Kassen gespült, hieß es: Hinzu komme der Zuzug von Arbeitskräften und eine Kaufkraftsteigerung der Bevölkerung in Rieste und Neuenkirchen-Vörden. In den zurzeit mehr als 60 Betrieben des interkommunalen Gewerbe- und Industriegebiets arbeiten insgesamt 2500 Menschen.

"Zehn Jahre Arbeit und Umsetzung fruchten deutlich", stellte Uwe Schumacher fest: "Unser Auftrag ist es, hier vor Ort Arbeitsplätze zu schaffen und zu sichern, das gelingt hervorragend", so der Park-Geschäftsführer.

Riestes Bürgermeister Sebastian Hüdepohl sprach von "einer Strahlkraft" des interkommunalen Gewerbe- und Industriegebiets "auf die Gesamtregion". Dennoch sei es notwendig, so Hüdepohl, beim Park-Wachstum ab und zu auch den Fuß auf der Bremse zu haben. Es gelte, die eigene Bevölkerung mit den Veränderungsprozessen nicht zu überfordern. Ähnlich sah es Bersenbrücks Samtgemeinde-Bürgermeister Dr. Horst Baier. Er mahnte außerdem an, angesichts eines Mangels an verfügbaren Fachkräften "bei der weiteren Neuansiedlung ganz großer Unternehmen momentan vorsichtig zu sein".

Arbeitskräfte seien in der Region augenblicklich nicht beliebig abrufbar. Baier nannte die durch den Niedersachsenpark ausgelösten Steuereinnahmen der Kommunen in Höhe von zehn Millionen Euro „sehr wichtig“. "Wir brauchen das Geld, damit wir Kindergärten errichten, Schulen finanzieren und Straßen bauen können."

Neuenkirchen-Vördens Bürgermeister Ansgar Brockmann wies darauf hin, dass die Entwicklung des mehr als 400 Hektar großen Areals an der Autobahn 1 lange noch nicht abgeschlossen sei. Die Ausgestaltung eines attraktiven Busangebots sei beispielsweise eine der zentralen Zukunftsaufgaben.

Dammes Bürgermeister Gerd Muhle sieht hierin sogar eine der größten Herausforderungen im ländlichen Raum.

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