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Logistikdialog 2011 in den Räumlichkeiten der apetito AG

vom 09. November 2011 Übersicht

Logistikdialog 2011 in den Räumlichkeiten der apetito AG

Rheine: Individuelle Logistiklösungen für die temperaturgeführte Lebensmittellogistik standen im Mittelpunkt des diesjährigen, dritten Osnabrücker Logistikdialog am 9. November in den Räumlichkeiten der apetito AG in Rheine. Eingeladen durch die Bundesvereinigung Logistik und das Kompetenznetz Individuallogistik sowie gesponsert durch die apetito AG, die Niedersachsenpark GmbH und das Institut für Verkehr und Logistik LOGIS.NET trafen sich 50 Logistikexperten aus dem Raum Münster/Osnabrück zum angeregten Dialog über die besonderen Herausforderungen und innovativen Lösungsansätze in dieser für die Region wichtigen Branche.

In der Begrüßung durch Ulrich Fenger, Sprecher der Bundesvereinigung Logistik Regionalgruppe Münster/Osnabrück und Direktor Logistik der apetito AG, und Prof. Dr. Ickerott, Mitglied des regionalen Kompetenznetzes Individuallogistik, wurde auch sogleich deutlich, dass die Region über eine herausragende Zahl sehr leistungsfähiger logistischer Lösungen verfügt, die sich durch eine starke Branchenorientierung und Individualität auszeichnen. Im anschließenden Vortrag zu den logistischen Abläufen der Firma apetito durch Herrn Kusche und einer Werksbesichtigung wurde diese regionale Stärke am Beispiel apetito und der temperaturgeführten Lebensmittellogistik hervorragend belegt.

Höhepunkt der Veranstaltung war die durch Herrn Fenger engagiert moderierte Podiumsdiskussion, in der Vertreter unterschiedlicher Akteure das Thema aus verschiedenen Perspektiven beleuchteten und mögliche Parallelen und Gegensätze zu anderen Branchenlogistiken darstellten. Herr Frieg, Geschäftsführer der Rhein-West Spedition aus Emsdetten, stellte in seinem Redebeitrag die erfolgskritische Bedeutung der Flexibilität in Zeiten zunehmender Volatilität der Märkte in den Vordergrund. Hingegen betonte Herr Grewe, Geschäftsführer der Rheiner KLM Logistik, dass Kooperationen und Netzwerke im mittelständisch geprägten Umfeld von Dienstleistern und Herstellern entscheidende Wettbewerbsvorteile versprechen. Auch im Beitrag von Herrn Kamlage, als Geschäftsführer der Teutoburger Ölmühle wurde dieser Aspekt betont. Jede Kooperation müsse sich im Spannungsfeld zwischen Herstellern und Händlern beweisen und sich am Ende kommerziell rechnen. Herr Prof. Bode, als wissenschaftlicher Leiter des Logis.Net und Hochschullehrer für Logistik an der Hochschule Osnabrück fügte schließlich der Liste der Erfolgsfaktoren noch den verstärkten Einsatz neuer effizienter technischer Möglichkeiten sowie die gezielte Umsetzung grüner Logistikkonzepte hinzu. Auch im kommenden Jahr ist wieder ein Osnabrücker Logistikdialog geplant.

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