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Blick von der geplanten zweiten Autobahnausfahrt in den Niedersachsenpark

vom 04. März 2014 Übersicht

Zweite Autobahnausfahrt im Niedersachsenpark durch Bundesministerium genehmigt

Neuenkirchen-Vörden/Rieste. Die zweite Autobahnausfahrt für den Niedersachsenpark an der A1 ist grundsätzlich genehmigt worden. Das teilte die Staatssekretärin im Bundesministerium, Frau Katharina Reiche, bei einem Rathaus-Empfang in Holdorf mit.
Die örtlichen Kommunalpolitiker, Verwaltungsbeamten und die Vertreter der Niedersachsenpark GmbH zeigten sich äußerst erfreut über diese Entwicklung.
Der Bürgermeister der Gemeinde Rieste, Sebastian Hüdepohl, betonte, dass sich „damit die Umfangreichen Bemühungen, die unternommen wurden, um die Genehmigung zu erhalten, ausgezahlt" hätten. „Und der Besuch des damaligen Bundesverkehrsministers Ramsauer im Dezember 2012 hat sich gelohnt. Dieser hatte das Vorhaben damals befürwortet und eine zügige Bearbeitung in seinem Hause zugesagt."
Der Antrag über eine zweite Anschlussstelle nach der Zustimmung durch das Land Niedersachsen im zuständigen Bundesministerium gelandet. Offizieller Antragsteller ist der Landkreis Osnabrück.In Rieste und Neuenkirchen-Vörden hatte in diesen Tagen wohl noch niemand mit einer endgültigen Entscheidung seitens des Bundes gerechnet. Überrascht aber hocherfreut reagierte auch der Geschäftsführer der Niedersachsenpark GmbH, Uwe Schumacher, den die Nachricht am Freitagabend erreichte. „Das ist natürlich ein Riesengewinn für den Standort Niedersachsenpark", formulierte er. „Wir können schon jetzt in die Planung einsteigen, das ist eine tolle Sache und eine große Attraktivitätssteigerung für den Standort", so Schumacher weiter. Durch die neue Anschlussstelle sei man in Zukunft fünf Kilometer näher am Kombi-Verkehr-Terminal in Osnabrück sowie am Kreuz Osnabrück/Lotte mit der Ost-West-Anbindung an die A30.
Die zweite Autobahnabfahrt soll dabei langfristig eine spürbare Entlastung für das Verkehrsaufkommen im Niedersachsenpark sowie in Neuenkirchen-Vörden und Rieste bringen.Der Bau der neuen Abfahrt werde bei schneller Abwicklung eines noch notwendigen Planfeststellungsverfahrens zeitgleich mit dem vorgesehenen sechsspurigen Ausbau der A1 zwischen Bramsche und Neuenkirchen-Vörden erfolgen können, so Ansgar Brockmann, Leiter der Gemeindeverwaltung Neuenkirchen-Vörden, nach Rücksprache mit dem zuständigen Straßenbauamtsleiter Cord Lüesse. „Das sind sehr gute Nachrichten für den Industriestandort Niedersachsenpark", sagte Brockmann.

  • Planung der zweiten Anschlussstelle
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