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Blick von der geplanten zweiten Autobahnausfahrt in den Niedersachsenpark

vom 12. Juni 2014 Übersicht

Zweite Autobahnabfahrt im Niedersachsenpark soll 2019/2020 kommen

Die Pläne für die Schaffung einer weiteren Anschlussstelle an der Autobahn 1 im Bereich des Niedersachsenparks werden an entscheidender Stelle zunehmend konkretisiert. Bei einem ersten Gipfeltreffen aller beteiligten Kommunen sowie des Landesstraßenbauamtes und der Niedersachsenpark GmbH einigten sich deren Vertreter nun auf eine Realisierung des Projektes in den Jahren 2019/2020. Das Projekt soll an den sechsstreifigen Ausbau der A 1 zwischen den Anschlussstellen Neuenkirchen-Vörden und Bramsche gekoppelt werden.
Das Planungstreffen unter der Federführung des Landkreises Osnabrück habe, so der Osnabrücker Kreisrat Winfried Wilkens, „in angenehmer Atmosphäre" stattgefunden. „Alle Beteiligten sehen das Projekt als große Chance für die Region an", so Wilkens.
An der interkommunalen Planungssitzung hatten Vertreter der beiden Landkreise Osnabrück und Vechta sowie der Samtgemeinde Bersenbrück und der Gemeinde Rieste und Neuenkirchen-Vörden teilgenommen. Dazu kam eine Delegation der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr und die Geschäftsführung des Niedersachsenparks – dem größten interkommunalen Industrie- und Gewerbegebiet Niedersachsens.
Die neue Autobahnabfahrt soll auf dem Gebiet des Landkreises Osnabrück entstehen und über die durch den Niedersachsenpark führende Kreisstraße an das Straßennetz angebunden werden.
Uwe Schumacher, Geschäftsführer der Niedersachsenpark GmbH, begrüßte die Entwicklung ausdrücklich. „Die neue Abfahrt verbessert als südliche Anbindung des Niedersachsenparks an die A 1 die Erreichbarkeit der am Standort angesiedelten und zukünftig noch ansiedelnden Unternehmen", so Schumacher. Zudem spare der Niedersachsenpark viel Geld, da die 2002 im Flächennutzungsplan festgelegten umfangreichen Baumaßnahmen im Bereich der vorhandenen Anschlussstelle Neuenkirchen-Vörden nun wegfielen.
Bereits Ende des Jahres 2012 hatte der damalige Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer bei einem Besuch im Niedersachsenpark die Zustimmung zu einer weiteren Anschlussstelle signalisiert. Wie Uwe Schumacher mitteilte, hatte das Bundesverkehrsministerium Ende Januar dieses Jahres den Bau genehmigt. Dass die Auffahrt unbedingt erforderlich ist, steht für den Geschäftsführer außer Frage. „Wir müssen den Verkehr im Niedersachsenpark auch dann noch abwickeln können, wenn mehr als die derzeitigen 55 Hektar verkauft sind." Deshalb ist für Ihn das Ja zur neuen Auffahrt „wie ein Sechser im Lotto". Insgesamt vermarktet der Niedersachsenpark über 400 Hektar Industrie- und Gewerbefläche.
Gelassen verfolgt auch die Firma Grimme die neuen Entwicklungen um die geplante Anschlussstelle. Das Unternehmen komme zwar aktuell mit der jetzigen Situation durchaus klar, erklärte Jürgen Feld, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit bei Grimme. Allerdings werde die neue Auffahrt auch für Grimme hinsichtlich der Logistik eine Verbesserung mit sich bringen.

Quelle: Bramscher Nachrichten und Oldenburgische Volkszeitung

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